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Schwarze Rhetorik

KARSTEN BREDEMEIER

Schwarze Rhetorik

KARSTEN BREDEMEIER – Schwarze Rhetorik

Kurzbeschreibung – Der Rhetoriker beherrscht die Kunst, Sprache optimal einzusetzen – notfalls auch als Florett, indem er duch Sprachwitz und Doppelbödigkeit seinem Gesprächspartner zu Leibe rückt. Verbale Attacken werden mit kunstvoller Schlagfertigkeit geschickt abgewehrt. Der bekannte Kommunikationstrainer Karsten Bredemeier zeigt, wie jeder diese Kunst erlernen kann.

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Zeit finden

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Foto: MaryL – (c) PixelQuelle.de

Rhetorik – eine Definition

Rhetorik ist ein zusammenfassender Begriff für die Theorie und Praxis der menschlichen Beredsamkeit in allen öffentlichen und privaten Angelegenheiten, ob sie in mündlicher, schriftlicher oder durch die technischen Medien (Film, Fernsehen, Internet) vermittelter Form auftritt.

Als wissenschaftliche Disziplin beschäftigt sich die Rhetorik mit der Analyse sprachlicher oder der Sprache analoger Kommunikation (körperliche Beredsamkeit), die wirkungsorientiert, also auf die Überzeugung des Adressaten hin ausgerichtet ist (persuasive Kommunikation).

Quelle: »Seminar für Allgemeine Rhetorik«, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Zum »Seminar für Allgemeine Rhetorik«

 
Gesangbuch bei Kerzenlicht

Gesangbuch bei Kerzenlicht
Foto: Reiner Konrad – PixelQuelle.de

Rhetorik und Literatur

Die Rhetorik ist eines der nachhaltigen Kulturgüter, welches die griechische Antike der europäischen Kultur hinterlassen hat. Gerade in ihren Anfängen ist die Kunst der stilistisch und argumentativ durchgeformten Rede aufs engste mit der »schönen Literatur« verbunden.

Stationen waren die Reden in der Ilias und der Odyssee, Reden in der griechischen Tragödie, der Aufstieg der Rhetorik zur schulmäßig betriebenen, ja staatstragenden Disziplin im Zuge der Sophistik.

Berühmte attische Redner waren Lysias, Isokrates und Demosthenes. Rede – in Theorie und Praxis – und Literatur standen in einem produktiven Spannungsverhältnis.

 
Schueler am Computer

Schüler am Computer
Foto: Alexander Hauk – PixelQuelle.de

Rhetorik in der Schule

Im Schulalltag bietet sich der Deutsch-Unterricht in besonderem Maße zur Vermittlung rhetorischer Kenntnisse und Fähigkeiten an. Buchvorstellung oder Lesewettbewerb, Gedichtvortrag, Referatstechnik und Pro-Kontra-Debatten sind traditionelle Inhalte des Deutsch-Unterrichts, der unterschiedliche Arbeitsbereiche wie Sprechen, Schreiben, Lesen und Interpretieren sinnvoll miteinander verknüpft.

Viele Schreibanlässe sind zunächst »Rede«-Anlässe! So geht dem Erörterungsaufsatz im Unterricht zur Motivation und Vorbereitung sinnvollerweise eine Pro-Kontra-Debatte voraus, das eigentliche Aufsatz-Schreiben ist eine rhetorische »Trockenübung«, bei der der Schüler fiktive Zuhörer von seiner Meinung überzeugen möchte, und natürlich werden gelungene Aufsätze abschließend auch vorgetragen (nicht: vorgelesen) und kontrovers diskutiert!

Konkret gibt es in allen Klassenstufen immer wieder Gelegenheit, die rhetorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Quelle: Homepage von Stephan Gora »Schule der Rhetorik«

Zur »Schule der Rhetorik«

 
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