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Al Gore,

Jahrgang 1948, war acht Jahre lang Vizepräsident der USA unter Bill Clinton, und beinahe sein Nachfolger.
Er ist heute als Direktor und Berater für verschiedene Unternehmen tätig, u.a. Google, Apple, für den Satellitensender Current TV und für Gene-ration Investment Management, ein Unternehmen für nachhaltiges umweltverträgliches Investment.
Ob er 2008 erneut für die Präsidentschaft kandidieren wird, ist noch offen …
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Wikipedia - Al Gore:
Albert Arnold ‚Al‘ Gore, Jr. (* 31. März 1948 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Politiker (Demokrat), Unternehmer und Umweltschützer. ...
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AlGore.org: Will Al Gore Run in 2008?

»Everywhere he goes, the winner of the 2000 popular vote is asked: "Would you consider running for President in 2008?" His answer is that he has no intention or plans to seek office. But he hasn't decided not to run, either. We're convinced that Gore can be persuaded to run. The purpose of this website is to encourage him to do so, while helping build a grassroots movement that will put him into the White House.«
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Zur AlGore.org
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DRAFTGORE.COM: More than 109,000 people signed. Have YOU?

»Al Gore: The Conscience of the Democratic Party«
»He's eloquent, passionate, relentless, undaunted. The first political figure to oppose the Iraq war, Al Gore is also the lead champion in the fight against global warming, a passionate defender of our Constitution, and an unyielding voice against the Bush Administration's abuse of power. Given his unmatched experience and leadership on issues of moral imperative, Gore is increasingly seen as Democrats' best bet to win back the White House.«
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Zu DRAFTGORE.COM
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Al Gore zu »THE ASSAULT ON REASON« (»Angriff auf die Vernunft«)

»This book bubbled up because of my growing concern that in order to solve the climate crisis, we are going to have to address the problems in the foundations of our democracy that have kept us from acting on the basis of clear evidence that this crisis is real.«
»And when I was out talking so much about the climate crisis, and trying to get what I thought was the appropriate response, the country had a discussion, not really a debate, about the invasion of Iraq, a country that did not attack us.«
»And what the climate crisis and the invasion of Iraq have in common, Larry, is in both cases the policies are badly mistaken, and in both cases the evidence is available, overwhelming evidence to convince any reasonable person ahead of time that we should have done the opposite of what we did.«
»And so this book addresses the question, what is it that so many millions of Americans feel has gone wrong with our country? How can we fix it? How can we bring the people back into our democracy and start making better decisions on the basis of the evidence at hand?«
»Well, I think that all of us are part of the problem and part of the solution. I think that democracy is a conversation and a lot of that conversation is carried by the media. And when television replaced newspapers as the dominant medium – and television is still completely dominant, notwithstanding the rise and growing strength of the Internet, there were some fundamental changes.«
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CNN.COM – Transcripts – CNN LARRY KING LIVE – Interview with Al Gore – Aired May 22, 2007 – 21:00 ET
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Hartmut Dresia

Autor des Beitrags:
Hartmut Dresia

Hartmut Dresia ist Publizist und Geschäftsführer der dcic mehr...

Beitrag erstellt am:

25. August 2007

Letzte Bearbeitung am:

25. August 2007
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sueddeutsche.de: Interview mit Al Gore – I want you for Umweltschutz!
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Deutschlandradio Kultur – Feudalismus in den USA
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Al Gore

Al Gore
© White House Photo/Callie Shell

Al Gore – Angriff auf die Vernunft

Daten zum Buch

Titel: ANGRIFF AUF DIE VERNUNFT

Autor: AL GORE

Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Friedrich Pflüger, Enrico Heinemann

Verlag: Riemann

ISBN: 978-3-570-50089-7

Preis: EUR 19,00 (D); sFr 33,90 (UVP); EUR 19,60 (A)

Umfang: Gebundenes Buch, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

Erscheinungstermin: Juli 2007

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Al Gore – Angriff auf die Vernunft

Neben der dramatischen Situation des Ökosystems Erde sieht Al Gore eine weitere Katastrophe auf die Welt zukommen: Die allmähliche Selbstauflösung der Demokratie, die Erosion ihrer fundamentalen Werte und ihrer Verankerung im Volk. »Wenn der Mensch erst einmal die Vernunft abgelegt hat, so bleibt ihm nichts mehr zur Abwehr selbst der schrecklichsten Absurditäten, so wie ein Schiff ohne Ruder ganz der Laune des Windes ausgeliefert ist«, zitiert Gore sein Vorbild Thomas Jefferson.

Leidenschaftlich und doch geprägt von einem unerschütterlichen Glauben an die Kraft vernünftiger Argumente, benennt er in seinem aktuellen Buch ANGRIFF AUF DIE VERNUNFT die größten Gefahren für die Demokratie: Eine Politik der Angst, die die Vernunft schrittweise zurückdrängt, ungezügelte Medien-Manipulation, die unheilige Allianz von Macht und Geld und das Erstarken eines staatlich geförderten christlichen Fundamentalismus, der die Politik der USA zunehmend prägt.

So ist sein Buch auch eine Abrechnung mit der Bush-Administration und deren konsequenter Abkehr von den demokratischen Grundwerten. Konkret wirft er der amtierenden Regierung vor, allein aus Machtgier den Rechtsstaat zu beugen. Das Volk, die eigentliche Stütze der Demokratie, bleibt außen vor. Gore erinnert an die Worte Lincolns aus seiner berühmten »House Divided Speech« (1858): »A House divided against itself cannot stand«.

Eine Demokratie, in der das Volk keinen Einfluss mehr hat, wird kaum überleben können. Seit Erscheinen der US-Ausgabe des Bestsellers ANGRIFF AUF DIE VERNUNFT im Mai dieses Jahres wird Al Gore zunehmend gedrängt, sich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten zur Verfügung zu stellen.

Auszüge aus »Angriff auf die Vernunft«

»Ich zeige nicht mit dem Finger auf Bush und Cheney, sondern ich zeige auf die Brüche im Fundament der amerikanischen Demokratie. Ich glaube nicht, dass es naiv oder weltfremd ist zu glauben, dass die Wahrheit immer noch zählt. Ich habe Millionen von Menschen auf die ein oder andere Weise dieselbe Frage stellen hören, die auch mich umtreibt: Was läuft so grundsätzlich schief im amerikanischen System?«

»Bush nutzt religiösen blinden Gehorsam zur Tarnung einer in Wirklichkeit extremistischen politischen Lehre, die jede Art von sozialer Gerechtigkeit in einer Weise geringschätzt, die nach den Maßstäben einer anerkannten Glaubensgemeinschaft wohl kaum als fromm bezeichnet werden kann. Hinter dieser speziellen Art der Politik auf Glaubensbasis steckt eine einfache Wahrheit. George Bush hat Körpersprache und Symbolismus von der Religion nur zur Tarnung des bislang rücksichtslosesten Versuchs der amerikanischen Geschichte entlehnt, den Amerikanern zu nehmen, was ihnen gehört, und soviel wie möglich davon den bereits Reichen und Privilegierten zu geben. Diese Reichen und Privilegierten kommentieren Bushs Programm, wie es Vizepräsident Dick Cheney dem ehemaligen Finanzminister Paul O'Neill gegenüber getan hat - anlässlich massiver Steuersenkungen, von denen beide wussten, dass sie ein gewaltiges Loch in die Staatskasse reißen würden: "Das steht uns zu."«

»Diese Interessengruppe steuerte beträchtliche Mittel zum Aufbau eines weit reichenden Netzwerks bei, dem mittlerweile nicht nur Stiftungen und Denkfabriken angehören, sondern auch Political Action Committees (Lobbyorganisationen), Medienkonzerne sowie spezielle Gruppen, die durch gezielte Aktionen auf lokaler Ebene jederzeit eine beliebige Volksmeinung vorgaukeln können und damit jeden vernünftigen Denkprozess unterbinden, der den wirtschaftliche Interessen ihrer Auftraggeber zuwiderläuft.«

»Mit der wachsenden Dominanz des Fernsehens wurden lebenswichtige Elemente der amerikanischen Demokratie ins Abseits gedrängt. Am schwersten wiegt jedoch der Verlust des Spielfelds selbst. Auf dem von den Gründern dieses Staates so geschätzten und sorgsam behüteten 'Marktplatz der Ideen' konnten nach den Worten des englischen Philosophen John Stuart Mill 'Wahrheiten' gefunden und durch den 'vollen und ungehinderten Wettstreit gegensätzlicher Meinungen' präzisiert werden. Der aus Büchern, politischen Schriften und Abhandlungen aus der Aufklärung entstandene öffentliche Raum scheint uns nach einer einzigen Generation - in der Geschichte der Menschheit ein Augenblick - so fremd wie Pferd und Wagen.«

»Es ist gut möglich, dass sich die amerikanische Demokratie durch den Mangel an demokratischer Ertüchtigung in Form von Lesen und Schreiben und durch die Bombardierung jeder neuen Angstpsychose mit Fernsehspots und Patentrezepten eine Störung des Immunsystems zugezogen hat, die ihre Bürger daran hindert, auf ernsthafte Bedrohungen des politischen Systems präzise, angemessen und wirkungsvoll zu reagieren. Auf eingebildete Bedrohungen reagieren wir geradezu panisch, während wir realen Gefahren fast gleichgültig begegnen.«

Pressestimmen zu »Angriff auf die Vernunft«

»Dieses Buch zeigt einen feurigen, Bedenklichkeiten in den Wind schlagenden Al Gore, der sich vorgenommen hat, das volle Risiko einzugehen mit einem schonungslosen Urteil über die Bush-Administration und den Zustand der demokratischen Willensbildung in Amerika in diesem ‚schicksalhaft kritischen Augenblick’ der Geschichte.«
Michiko Kakutani, New York Times

»Eine erschütternde Bestandsaufnahme des Zustandes der Demokratie in den Vereinigten Staaten.«
dpa

»Dieses Buch ist ein Dokument des Desasters. Sprachlos liest man [Gores] Schilderungen. 'Angriff auf die Vernunft' ist eine wohltuende und willkommene Philippika für alle, die die europäische Idee Amerikas lieben und die derzeitige US-Regierung verachten.«
Die Zeit

»Ein schonungsloses Buch, analytisch und wissenschatlich fundiert, ehrlich und durchaus lesenswert.«
Thüringer Allgemeine

»Es gibt hier keine neuen Erkenntnisse, kein Insiderwissen, nur eine Synopse des bekannten Materials. Und doch hat bisher kaum jemand das Lügengebäude des Bush-Regimes präziser dargestellt.«
Süddeutsche Zeitung

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